DMS 2018 (Männer)

 

Mannschaftliche Geschlossenheit führt zu Überraschungen

 

24.02.2018/Bonn-Hardtberg: Am noch sehr frühen Samstagmorgen machten sich die neun Schwimmer des TuS Derschlag Louis Becker (Jahrgang 2006), Lucas Laatsch (2005), Nikolas Decker (2004), Matti Sommer, Luca Ommer (beide jeweils 2002), Alexander Klütz, Oliver Schuld (beide 2001), Maximilian Decker (1998) sowie Trainer Mathias Gloger (1986) auf den Weg nach Bonn-Hardtberg. Hier stand als erster Wettkampf des Jahres die DMS (deutsches Mannschaftschwimmen) auf dem Plan, wo der TuS Derschlag mit die jüngste Mannschaft stellte. Diese schlug sich allerdings achtbar und belegte am Ende eines langen Tages den 5.Platz, welche sich bis zum Schluss einen langen und harten Kampf mit den Schwimmern aus Troisdorf lieferten und wo der TuS sich am Ende mit umgerechnet nur wenigen Zentimetern durchsetzen konnte.

Für die Schwimmer Becker und Laatsch war es zudem auch ihr Debüt bei den DMS.  Hierbei wussten sie durchaus zu überzeugen und waren schnell  begeistert vom Flair dieses Wettkampfes. Hier geht es nicht um einzelne Platzierungen, sondern darum, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen und sich dieser unterzuordnen, sodass (scheinbar) auch unliebsame Strecken freiwillig geschwommen wurden. Die Punkte der einzelnen Strecken (alle olympischen Strecken müssen zweimal geschwommen werden von zwei unterschiedlichen Schwimmern, wobei jeder Schwimmer max.  4mal starten darf) werden addiert und so kommt man am Ende zu einem Endmannschaftsergebnis.

In einer Liga mit großen Vereinen wie z.B. dem SSF Bonn oder Aqua Köln, die ganz andere Trainingsmöglichkeiten und -vorraussetzungen haben, konnten die einzelnen Schwimmer immer wieder Nadelstiche setzen und immer mal wieder einen der Top-Schwimmer der einzelnen Disziplin stellen.  Dies überraschte auch Trainer Gloger, der die Konkurrenz Fähigkeit in dieser Form, ohne die Leistung seiner Schwimmer schmälern zu wollen, auch nicht erwartet hatte. Dieser Wettkampf schweißte nicht nur die Mannschaft aufgrund der besonderen Konstellation als Mannschaft aufzutreten zusammen, sondern zeigte auch, was in der Wintervorbereitung richtig war und wo man noch Verbesserungspotenzial besitzt. An letztere möchte Gloger nun ansetzen um beim nächsten Wettkampf, dem heimischen Crocodile-Cup am 17. März, bestmögliche Leistungen und Bestzeiten zu erzielen.

 

Autor: Maximilian Decker